„Es hat keinen Sinn“ – Wie du tief sitzende Blockaden & Glaubenssätze wirklich lösen kannst
Wenn ein Teil von dir glaubt, dass nichts mehr hilft, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern von Erfahrung.
Tiefe Blockaden entstehen dort, wo Hoffnung zu oft enttäuscht wurde.
Doch genau dort beginnt auch der Weg zurück in Verbindung und Veränderung.
Hallo, ich bin Roland Schroll
Psychologe M.Sc. & Heilpraktiker für Psychotherapie
- Ich arbeite seit +10 Jahren mit bereits +2000 KlientInnen
- Unterrichte am Tasso Instituut Amsterdam Innere Kind Arbeit und Reinkarnationstherapie
- Bin Gründer des SHS-Institus für Rückführungstherapie in Hagen NRW
In diesem Artikel erfährst du:
Wenn nichts mehr hilft – und ein Teil in dir längst aufgegeben hat
Es gibt Momente im Leben, in denen sich alles festgefahren anfühlt.
Du hast vielleicht schon viel versucht: Therapie, Coaching, Selbsthilfe, Gespräche. Und doch bleibt da dieser eine Gedanke:
„Es bringt nichts.“
Dieser Satz ist nicht einfach nur ein Gedanke.
Er ist oft das Ergebnis eines tief sitzenden inneren Prozesses – ein Glaubenssatz, der sich über Jahre oder sogar Jahrzehnte aufgebaut hat.
In der therapeutischen Arbeit begegnen wir genau diesen Momenten immer wieder. Situationen, in denen scheinbar nichts mehr durchdringt. Situationen, in denen ein Teil des Menschen innerlich ausgestiegen ist.
Doch genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.
Was wirklich hinter dem Gedanken „Es hat keinen Sinn“ steckt
Auf den ersten Blick wirkt dieser Satz wie Resignation.
Doch in Wirklichkeit ist er oft ein Schutzmechanismus.
Denn wenn ein Mensch glaubt, dass nichts mehr hilft, muss er auch nicht mehr hoffen. Und wer nicht mehr hofft, kann auch nicht mehr enttäuscht werden.
Das Problem ist:
Dieser Schutzmechanismus blockiert gleichzeitig jede Form von Veränderung.
In der Tiefe steckt häufig:
- wiederholte Enttäuschung
- emotionale Verletzungen
- das Gefühl, allein gelassen worden zu sein
- oder Erfahrungen, in denen Hilfe nicht verfügbar war
Das Nervensystem zieht daraus eine logische Schlussfolgerung:
👉 „Es bringt nichts, es überhaupt noch zu versuchen.“
Warum klassische Therapie bei tiefen Blockaden oft an ihre Grenzen stößt
Viele therapeutische Ansätze arbeiten mit Gesprächen, Einsichten und Verhaltensänderungen.
Doch bei tiefen Blockaden reicht das oft nicht aus.
Warum?
Weil diese Überzeugungen nicht nur auf der bewussten Ebene existieren.
Sie sind im emotionalen Gedächtnis und im Nervensystem verankert.
Ein Mensch kann rational verstehen, dass Veränderung möglich ist –
und gleichzeitig innerlich komplett blockiert sein.
Das führt zu einem inneren Konflikt:
- Ein Teil will Veränderung
- Ein anderer Teil sabotiert sie
Und genau dieser zweite Teil ist der Schlüssel.
Das innere Kind, das nicht mehr will
In vielen Fällen stoßen wir in der therapeutischen Arbeit auf einen inneren Anteil – oft das sogenannte innere Kind.
Doch dieses innere Kind ist nicht immer offen oder zugänglich.
Manchmal sagt es ganz klar:
- „Warum sollte ich dir vertrauen?“
- „Es war doch nie jemand da.“
- „Jetzt ist es zu spät.“
Oder es zieht sich komplett zurück und ist kaum noch erreichbar.
In manchen Fällen wirkt es fast wie „nicht mehr da“.
Dissoziation: Wenn ein Teil von uns aussteigt
Was hier oft passiert, ist eine Form von Dissoziation.
Das bedeutet:
Ein Teil des Bewusstseins hat sich von der Erfahrung abgespalten, um sich zu schützen.
Dieser Anteil existiert weiterhin – aber nicht mehr im direkten Zugriff.
Er kann sich anfühlen wie:
- weit entfernt
- schwer erreichbar
- oder komplett abgeschottet
Manchmal hat dieser Anteil sogar eine bewusste Entscheidung getroffen:
👉 „Ich komme nie wieder zurück.“
Wenn der Glaubenssatz tiefer geht als dieses Leben
In der Arbeit mit Regression und Rückführung zeigt sich manchmal, dass solche Muster noch weiter zurückreichen.
Ein Mensch kann das Gefühl haben:
- „Ich habe das alles schon erlebt.“
- „Es endet immer gleich.“
- „Es bringt nichts, sich anzustrengen.“
Diese Erfahrungen können sich wie ein karmisches Muster anfühlen – ein wiederkehrendes Thema, das sich durch verschiedene Lebensphasen zieht.
Ob man das nun psychologisch oder spirituell betrachtet:
Das Gefühl ist real – und beeinflusst das Verhalten im Hier und Jetzt.
Die wichtigste Haltung in der Therapie: Verstehen statt verändern
Wenn ein Mensch an diesem Punkt ist, hilft kein Druck.
Im Gegenteil:
Druck verstärkt die Blockade.
Eine der wichtigsten Haltungen in der Arbeit mit solchen Themen ist daher:
👉 Verstehen statt verändern wollen
Das bedeutet:
- keine Bewertung
- kein „Du musst jetzt…“
- kein Zwang zur Veränderung
Stattdessen:
- echtes Interesse
- Geduld
- und die Bereitschaft zuzuhören
Diese Haltung wird manchmal als eine Art „Columbo-Prinzip“ beschrieben:
Neugierig, offen und ohne Agenda.
Warum Verbindung der Schlüssel ist
Veränderung entsteht nicht durch Technik allein.
Sie entsteht durch Beziehung und Verbindung.
Wenn ein innerer Anteil spürt:
👉 „Da ist jemand, der mich wirklich verstehen will“
… dann beginnt sich etwas zu bewegen.
Langsam.
Vorsichtig.
Aber spürbar.
Diese Verbindung entsteht nicht nur durch Worte, sondern auch durch:
- Präsenz
- Gefühl
- und innere Haltung
Wie Vertrauen wieder aufgebaut wird
Vertrauen ist oft das zentrale Thema.
Ein innerer Anteil, der mehrfach enttäuscht wurde, wird nicht sofort aufspringen und sagen: „Okay, ich bin wieder dabei.“
Er braucht:
- Zeit
- Sicherheit
- und Konsistenz
Ein wichtiger Schritt ist es, diesen Anteil ernst zu nehmen.
Nicht zu überzeugen.
Nicht zu überreden.
Sondern ihn in seiner Erfahrung anzuerkennen.
Der entscheidende Perspektivwechsel
Ein Satz kann in der Arbeit mit solchen Blockaden eine große Wirkung haben:
👉 „Wir können die Vergangenheit nicht ändern – aber ihre Wirkung auf unser Heute.“
Dieser Satz öffnet einen neuen Raum.
Denn er nimmt den Druck, etwas „rückgängig machen“ zu müssen.
Und gleichzeitig zeigt er:
👉 Es gibt Handlungsspielraum.
Wie innere Muster unser Leben beeinflussen
Viele Entscheidungen, die wir heute treffen, basieren auf alten Erfahrungen.
Ein Beispiel:
Ein Mensch, der gelernt hat, niemandem zu vertrauen, wird:
- Beziehungen vermeiden
- sich zurückziehen
- oder ständig auf Distanz bleiben
Das schützt – aber es begrenzt auch.
In der Therapie geht es darum, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Bewusstsein schafft neue Möglichkeiten
Sobald wir verstehen:
- warum wir so reagieren
- woher diese Muster kommen
- und welche Funktion sie hatten
… entsteht ein neuer Handlungsspielraum.
Das bedeutet nicht, dass alles sofort leicht wird.
Aber es bedeutet:
👉 Veränderung wird möglich.
Warum manche Menschen trotz schwerer Vergangenheit stabil sind
Ein faszinierender Aspekt in der therapeutischen Arbeit ist:
Manche Menschen erleben extrem schwierige Dinge –
und wirken später trotzdem stabil.
Warum?
Oft liegt es nicht nur an dem, was passiert ist, sondern an der inneren Entscheidung, die daraus entstanden ist.
Zwei Menschen können ähnliche Erfahrungen machen –
und völlig unterschiedliche Schlussfolgerungen ziehen.
Die Rolle von Entscheidungen und Bedeutungen
Ein Kind kann aus einer schwierigen Erfahrung verschiedene Schlüsse ziehen:
- „Ich bin wertlos“
- „Ich muss stark sein“
- „Ich darf niemandem vertrauen“
- oder „Ich werde einen anderen Weg gehen“
Diese Entscheidungen prägen das gesamte Leben.
Und sie sind oft unbewusst.
Wie tiefe Blockaden gelöst werden können
Die Lösung liegt nicht in einer einzelnen Technik.
Sondern in einem Prozess:
- Verstehen der inneren Dynamik
- Kontakt zu abgespaltenen Anteilen herstellen
- Vertrauen aufbauen
- Neue Perspektiven ermöglichen
Dieser Prozess braucht Zeit –
aber er ist möglich.
Wenn Energie zurückkommt
Wenn ein innerer Anteil sich wieder öffnet, passiert etwas Entscheidendes:
👉 Energie kommt zurück
Menschen berichten von:
- mehr Kraft
- mehr Klarheit
- mehr Lebensfreude
Es ist, als würde ein Teil von ihnen wieder „online“ gehen.
Fazit: Auch wenn es sich nicht so anfühlt – Veränderung ist möglich
Der Gedanke „Es hat keinen Sinn“ ist kein endgültiges Urteil.
Er ist ein Ausdruck von Erfahrung.
Ein Teil von dir hat gelernt, dass es keinen Sinn macht.
Doch dieser Teil kann auch neue Erfahrungen machen.
Und genau hier liegt die Chance:
👉 Nicht gegen die Blockade arbeiten – sondern sie verstehen.
Denn hinter jeder Blockade steckt eine Geschichte.
Und wenn wir bereit sind, diese Geschichte wirklich zu hören, beginnt Veränderung.
Ausbildung in Reinkarnationstherapie
Wenn dich diese Arbeit interessiert und du lernen möchtest, wie man mit tiefen Glaubenssätzen, inneren Anteilen und Regression arbeitet, kannst du diese Methoden auch professionell erlernen.
In meiner Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten vermittle ich Schritt für Schritt, wie man solche Prozesse begleitet und Menschen hilft, festgefahrene Muster nachhaltig zu lösen.
👉 Mehr zur Ausbildung findest du hier:
selfhealinghsoul.de
Und wie in der Folge versprochen, hier der Link zur Anmeldung des Webinars am 13.05 um 19:00:
https://rolandschroll.de/innere-kind-webinar-landingpage/
und der Link zum direkten Kennenlerngespräch für eine Ausbildung:
https://tidycal.com/rolandsc81/erstgespraech-online-m7204gv-m24we46
